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Pressemitteilungen 04.04.2025 – Stadionkomplex an der Sandfuhr wird nicht umgesetzt

Ein Fußball im Vordergrund mit einem Spieler im Hintergrund
Foto: Andre Gschweng

Das geplante Stadionprojekt An der Sandfuhr kommt nicht zustande. Hintergrund sind die zwischenzeitlich erheblich gestiegenen Gesamtbaukosten des Projektes, die sich im Zuge der Projektentwicklung ergeben haben. So hat sich im Planungsverlauf gezeigt, dass sich das Projekt aufgrund der Herausforderungen beim Naturschutz sowie bei der Sanierung der Altlasten auf dem Gelände des ehemaligen Betonwerkes nicht mehr wirtschaftlich darstellen lässt.

Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder: „Es ist für die Stadt wichtig, dass nun Klarheit herrscht. Die Stadt arbeitet bereits intensiv daran, wie das städtebaulich bedeutende Gelände anderweitig genutzt werden könnte.“

Die JES.Group wollte An der Sandfuhr ursprünglich einen großen Sportkomplex mit Stadion, Internat für die Sportförderung von Jugendlichen, eine Indooranlage und ein Hotel bauen. Die Anlage sollte vor allem durch den Greifswalder Fußballclub (GFC) genutzt werden, der in der Regionalliga Nordost spielt und den Aufstieg in die 3. Liga anstrebt. Ein Verkauf des Geländes an den Investor war bislang nicht erfolgt.

Der GFC wird nun weiter im Volksstadion spielen. Um den Anforderungen des Norddeutschen Fußballverbandes gerecht zu werden, wurde und wird das Volksstadion für den Spielbetrieb umgebaut. Der Greifswalder FC errichtete unter anderem eine Gästetribüne und einen Zaun, um die Fans zu trennen und schuf zusätzliche Sitzplätze auf der Tribüne. Zudem wurde durch den Verein eine Flutlichtanlage gebaut, um die Zulassungsvoraussetzungen für den Ligaspielbetrieb zu ermöglichen. Das Land und die Stadt Greifswald unterstützten den GFC dabei finanziell. 

Nichts desto trotz solle das Stadion auch weiterhin für den Schulsport und von anderen Vereinen genutzt werden, versicherte der Oberbürgermeister. Deshalb habe die Stadt vor einigen Jahren den Leichtathletikbereich auf den modernsten Stand gebracht. „Von den Umbauarbeiten und der weiteren Aufwertung des Volksstadions werden alle Sportlerinnen und Sportler sowie die Gäste profitieren.“, so Dr. Fassbinder.